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1 Ich hab von ferne,
Herr, deine Thron erblicht
und hätte gerne
mein Herz vorausgeschickt,
und hätte gern mein müdes leben,
Schöpfer bei Geister,dir hingegeben.
2 Das war so prächtig,
was ich im Geist gesehn!
du bist allmächtig;
drum ist dein Licht so schön.
Könnt ich an diesen Hellen Thronen
doch schon von heute an ewig wohnen!
3 Nur ich bin sündig,
er Erde noch geneigt;
das hat mir bündig
dein heilger geist gezeigt.
Ich bin noch nicht genug gereinigt,
noch nicht ganz innig mit dir vereinigt.
4 Doch bin ich fröhlich,
daß mich kein Bann erschreckt;
ich bin schon selig,
seitdem ich das entdeckt.
Ich will mich noch im Leiden üben
und dich zeitlebens inbrünstig lieben.
5 Ich bin zufrieden,
daß ich die Stadt gesehn,
und ohn Ermüden
will ich ihr näher gehn
und ihre hellen goldnen Gassen
lebenslang nicht aus den Augen lassen.
First Line: | Ich hab' von ferne, Herr, deinen Thron erblickt |
Author: | Johann Timotheus Hermes |
Language: | German |
Notes: | Polish translation: See "Tron Twöj ujrzałem" |
Copyright: | Public Domain |