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Hymnal, Number:dhll1792
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Christen müssen sich hier schicken

Appears in 5 hymnals Lyrics: 1 Christen müssen sich hier schicken, in des Creutzes schmale Bahn, hier muß man sich leidend bücken, beugend, steigen, Himmel an; wer bey Christo hofft zu seyn, mache sich durch's Creutz gemein; die er dorten will belohnen, tragen hier ach Dornen-Kronen. 2 Hier müssen mit Thränen scen, und der Träbsal haben viel, wer dort vor den Throne stehen, und dann weiß gekleid seyn will, auch mit Perlen seyn geziert, weil er siegreich triumphirt. Solche die hier viel geweinet, werden dort mit Gott vereinet. 3 Kussen, Schreyen, Seufzen, Bäten; bahnen uns den Weg zu Gott. Ihn anfleh'n in allen Nöthen, tröstet uns in aller Noth; niemals hat an Trost gefehlt, der auf Ihn sein' Hoffnung stellt, wer nur auf Ihn im Glauben schaut, hat warlich auf den Fels gebaut. 4 Immer ging ich eigne Wege, da ich unerfahren war, nun trau ich der Hirten-Pflege, meines Führers gantz und gar, sein Erbarmen leitet mich, unten Creutz, ganz wunderlich, daß ich seiner mich kan trösten, wann die Roth am allergrösten. 5 Solche lieb ist nicht zu messen, die Er mir erzeiget hat; meine Seel thu nicht vergessen, was Er dir erwiesen hat, du bist Ihm gar sehr verschuldt, Ihm zu folgen in Geduld, und durch Lieb Ihn zu gefallen, deine Lebens-Zeit in allen. 6 True zu seyn, versprach ich zwar, hab es aber schlecht erfüllt; aber Du harrt'st Jahr auf Jahr, mit viel Langmuth und Geduld, bis ich wurde müd und matt, und des eignen Wählens satt, und dir mein Herze gab dahin, zu folgen dir nach deinem Sinn. 7 O Eigenheit! du schändlich Wesen, machst du mir so viel Verdruß, wär ich ganz von dir genesen, Stets zi fühlen den Genuß der so starken Jesus-Lieb, und auch seines Geistes Trieb, mich zu führ'n in seine Weisen, und sich stets in mir zu preisen. 8 Prüse du Herr, und erfahre, meinen Staud zu ja derzeit; mein Herz für Untreu bewahre, damin ich besteh im Streit, o laß Trübsals Winde mich fester binden nur an dich, damit ich an bösen Tage, sieg und Krone davon trage. 9 Heute ist noch Zeit zu streigen, und zu kämpfen ritterlich, morgen tehilt man aus die Beuten, denen die ganz vestiglich in der Treue es gewagt, allem andern abgesagt, was man Welt-Lust pflegt zu nennen, und uns sucht von Gott zu trennen. 10 Sechszig Fahr sind nun verflossen, meiner kurzen Lebens-Zeit, wie ein Pfeil wird abgeschossen, so vergeht die Eitelkeit, die uns doch oft sehr verweilt, daß man nicht zum Ziel so eilt, und hernach zu spät beklaget, daß man ihr nicht abgesaget. 11 Ach ich muß mich herzlich schämen, und beklagen den Verlust, das so manches weltlich Grämen, oft erfüllet meine Brust, und mein Herze so bethört, daß die Lieb daduch gestört, und das Werk das ich solt üben ist oft ungethan geblieben. 12 Unter viele, Trübsals-Stärmen, und Versuchung mancher ARt, wuste mich Gott doch zu schirmen, daß ich stets erhalten ward; seine Lieb war Wunder-groß, gegen mich ohn unterlaß; ohne ihn war ich vergangen, in der Noth die mich umfangen. 13 Rühme! meine Seele priese! Gottes Langmuch und Geduld, die afu manche Wunder-weise, dir erwiesen seine Huld, seine Treue führe mich, in der Liebe vestiglich, und sein' Huld nicht von mir wende, bis an mein bestimmtes Ende.
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Christe wahres Seelen-Licht

Appears in 12 hymnals Lyrics: 1 Christe wahres Seelen-Licht, deiner Christen Sonne, o du klares Angesicht, der betrübten Wonne! Deiner Güte Lieblichkeit, ist neu alle morgen; die ists, die uns recht erfreut, und vertreibt die Sorgen. 2 Wecke mich vom Sünden-Schlaf, der du bist das Leben, neues Leben in mir schaff; denn hast du gegeben dieser Welt das Sonne Licht, welches all's erfreuet, wirst du mich ja lassen nicht, mein Heil! unverneuet. 3 Ohne Licht sicht man kein Licht, ohne Gottes Leuchten sieht kein Mensche Christum nicht, der muß uns befeuchten mit dem hellen Himmels-Thau seiner süssen Lehre; drum, Herr Christe auf mich schau und dich zu mir kehre. 4 Kehre zu mir deine Güt, freundlich mich anblicke, daß mein innerstes Gemüth, in dir sich erquicke, und die süsse Himmels-Lust mit Begierde schmecke, sonsten sey mir nichts bewust, so da Freud erwecke. 5 Laß ja ferne von mir seyn Hoffart, Augen-Weide, Fleisches-Lust und allen Schein, Jesu! mir verleide, damit sich die Welt ergetzt zu ihr'r Selbst-Verderben, denn was sie fürs beste schätzt, machet ewig sterben. 6 Nun, so bleibe stets mein Licht, Jesu meine Freude, bis dir frohe Tag anbricht, da nach allem Leide, ich in weisser Kleider Pracht, werde freudig springen, und daß Gott es wohl gemacht, ohn aufhören singen.
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Der Herr ist mein getreuer Hirt

Appears in 1 hymnal Lyrics: 1 Der Herr ist mein getreuer Hirt, der mich behüt mit Fleisse, darum mir gar nichts mangeln wird, auf meiner Pilger-Reise! Er weidet mich auf grüner Au, die er benetzt mit Himmels-Thau, zu seines Namens Preise. 2 Die frischen Wasser-Bächelein, die von dem Temple fliessen, die löschen Durst und stillen Pein, läst er mich auch geniessen; Er leidet mich die rechte Straß worauf sein Geist ahn Unterlaß, kan unsern Schmerz versüssen. 3 Und muß ich gleich durchs finstre Thal des Todes endlich gehen, kan doch dein Lieden ohne Zahl mein Unglück leicht verwehen; dein Stab und Stecken tröstet mich, der Glaube faßt, o Jesu! dich, nur du kanst wir beystehen. 4 Du hast den Tisch bereitet mir, recht gegen meine Feinde, und hast mein Haupt gesalbt allhier mit Oel, als deinem Freunde; den Becher schenkst du selber ein und machst ihn voll von Geistes-Wein deiner himmlischen Freuden. 5 Dein Gutes wird stets folgen mir, Barmherzigkeit darneben, werd' ich erwarten nur von dir in meinem ganzen Leben, und also bleib ich ganz und gar in deinem Hause immerdar, nur dir die Ehr zu geben.
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Christen erwarten in allerley fällen

Appears in 23 hymnals Lyrics: 1 Christen erwarten in allerley Fällen Jesum mit seiner allmächtigen Hand; mitten in Stürmen und tobenden Wellen sind sie gebauet auf felsichtes Land: wenn sie bekümmerte Nächte bedecken, kan doch ihr Grauen sie wenig erschrecken. 2 Jauchzen die Feinde zur Rechten und Linken; hauet und frisset das blinkende Schwerd; lassen doch Christen die Häupter nicht sinken, denen sich Jesus im Herzen verklärt: wüten die Feinde mit Schnauben und Toben, lernen sie Gottes Gerechtigkeit loben. 3 Geben die Felder den Saamen nicht wieder, bringen die Gärten und Auen nichts ein: schlagen die Schlossen die Früchte darnieder, brennen die Berge von hitzigen Schein; kan doch ihr Herze den Frieden erhalten, weil es den Schöpfer in allem läst walten. 4 Viele verzehren in ängstlichen Sorgen Kräfte, Gesundheit und Kürze der Zeit, da doch im Rathe des Höchsten verborgen, wenn und wo jedem sein Ende bereit: sind es nicht alles unnöthige Schmerzen, die ihr euch machet, o thörichte Herzen? 5 Zweifel und Sorge verstellen die Frommen; Glauben und Hoffen bringt Ehre bey Gott. Seele, verlangst du zur Ruhe zu kommen; hoffe, dem höllischen Feinde zu Spott. Ob auch die göttlich Hülfe verborgen; traue dem Höchsten, und meide die Sorgen. 6 Gutes und alle erwunschete Gaben werden dir, bis man dich leget ins Grab, ja wirst selbst den Himmel noch haben, ey warum sagst du den Sorgen nicht ab? werde doch in dir recht ruhig und stille; diß ist des Vaters, der droben ist, Wille. 7 Freue dich, wenn du, statt freundlicher Blicken, mancherley Jammer, Anfechtung und Noth duldest; und wisse, was Gott will erquicken, müsse mit Jesu durch Leiden und Tod. Wilst du mit leben, so must du mit sterben, anders kan keiner den Himmel ererben. 8 Völlige Wonne, verklärete Freude, himmlische Güter, undenkliches Heil, werden dir einsten auf ewiger Weide unter den Engeln und Menschen zu Theil; wenn Christus prächtig am Ende wird kommen, und zu sich sammlen die Heerde der Frommen. 9 Seine allmächtige Stärke bewieset in den alnmächtigen mächtige Kraft: dann wird alleine sein Name gepreiset, wenn er den zagenden Freudigkeit schaft. Demnach, o Jesu, gib, daß ich dir traue, wenn ich die Hülfe nich sichtbarlich schaue.
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Ach, Herr! wie billig schäm ich mich

Appears in 1 hymnal Lyrics: 1 Ach, Herr! wie billig schäm ich mich! wann ich bedenk an mich und dich; wann ich betracht nebst meiner Schuld, Herr! deine Langmuth und Gedult! 2 Wie hat mir nicht die Eitelkeit, geraubt so manche schöne Zeit? Wie hat der Thoren Narren-Lust, so oft gewählt in meiner Brust. 3 Die Zungen-Sünden allermeist, beflecken wie du Jesus weist; wie manch unnützes Wort ist mir, gegangen durch des Mundes Thür. 4 Wie kan der Lippen Opfer rein, in unbeschnitt'nen Lippen seyn: Mein theurer Immanuel, du kennest meine arme Seel. 5 Vor dir bekennt der Lippen Paar, daß sonst nichts gutes in mir war, als deine edle Gnaden-Fluth, aus deinem reinen Herzens-Blut. 6 Dein Creutz und deiner Dornen-Kron, dein Geisel-Striemen Spott und Hohn, die haben mich vom Schlaf erweckt, als ich im Sünden-Schlamm gesteckt. 7 Nun küß ich deine Nägel-Mahl, und deine Wunden ohne Zahl; von aus und innen littest du, O Jesu! meiner Seelen-Ruh! 8 Ach, Jesus! treib num selbst dein Wort, in menem Herzen fort und fort, durch deines Geistes Kraft herfür, zu deiner Ehre nach Gebühr! 9 Versiegle gnädig Herz und Mund, das nichtes wider deinen Bund, in Herz und Mund gefunden werd, so lang ich leben soll auf Erd! 10 Ja, da must mir nun ganz allein, mein Herz und Mund, und alles seyn, dann ausser dir und deiner Kraft, wird nimmermehr nichts guts geschaft!
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Befiehl du deine Wege

Appears in 4 hymnals Lyrics: 1 Befiehl du deine Wege dem Höchsten nur allein, und richte deine Stege nach seinem Willen ein; so kan es dir nicht schaden, wer Freund sey oder Feind; genug, wenn Gott in Gnaden es treulich mit dir meint. 2 Halt du Zeit deines Lebens nur dein gewissen rein, Gott wird dich nicht vergebens um Hülfe lassen schreyn; die Flügel seiner Güte sind allzeit ausgebreit, Er deckt in seiner Hütte dich in der bösen Zeit. 3 Must du gleich etwas leiden, nur schweig, und murre nicht. Auf Trauren folgen Freuden, auf Finsterniß folgt Licht: halt dich nur zu den Frommen, und sey nur Hoffnungs-voll, Gott weiß wenn er soll kommen, und wie er helfen soll. 4 Laß nur den Vater walten, bey ihm ist Rath und That: Er wird sein Wort schon halten, was er versprochen hat: Gott ist ein Mann von Ehren, davor ist er bekant, er hat ein Ohr zum hören, zum helfen eine Hand. 5 Die Feinde die dich quälen die nutzen dir zugleich: ihr Tadeln und ihr Schmählen, das macht dich tugendreich; das Kräutlein Demuth stehet, im garten der Gedult: wo Menschen-Gunst vergehet, da wächset Gottes-Huld. 6 Sprich nicht im Zorn und Grimme, das sagt kein braver Mann; dergleichen Nabals-Stimme rich lauter Feuer an: sprich liber ganz bescheiden, mein Freund es ist mir leid! also läst sich vermeiden unnützer Zank und Streit. 7 Gott lebet und regieret, Gott schützet und erlöst; Gott unterweist und führet, Gott richtet auf und tröst, Gott krönt mit seiner Gnade, die über alles geht, und liebt im höchsten Grade, den, der in Demuth steht. 8 Die Demut läst er wissen, sein Recht und sein Gericht: Er läst vom Himmel schiessen, in ihre Seel sein Licht; er rufft, er lockt, er ziehet, er drückt, er herzt, er küßt: da schmeckt der Mensch und stehet, wie Gott so freundlich ist! 9 Die Demuth ist zufriden, wenn sie die Welt veracht; sie suchet micht hienieden, das, was sie glücklich macht, sie ruht in ihrem Gotte, als dessen Eigenthum, und machet aus dem Spotte der Welt, sich einen Ruhm. 10 Entsteht bey dir die Frage, wie viel du kanst und weist? so höre was ich sage, damit du sicher seyst; dann bist du Gott zu lobe ein rechter grosser Christ, wenn du nach deiner Probe, des Allerkleinste bist.
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Heiland, meiner Seel

Author: Joh. Naas Appears in 2 hymnals Lyrics: 1 Heiland meiner Seel, schaff daß ich erwähl, dich dein Creutz in disem Leben, mich dir ganz darin ergebe, schaff daß ich's erwähl, Heiland meiner Seel. 2 Dann dadruch werd' ich, recht geführt zum Licht, dann dein ganzes heilig's Leben, gieng durch viel Creutz, Trübsals-Wege, dadurch komm auch ich, zu demwahren Licht. 3 Beut mir deine Hand, ich bin nicht im Stand, dir, o Jesu, recht zufolgen, ahne deine Geistes-Salbe, darum beut die Hand, dem der nicht im stand. 4 O Herr Jesu Christ, wie ist doch dein Licht, mir in diesen dunklen Zeiten, weit entfernt und nicht zur Seiten, schenk mir doch dein Licht, o Herr Jesu Christ. 5 Ich werd' sehr umstellt, von dem Geist der Welt, der sich als ein Lichtes-Engel, weiß sehr listig zu verstellen, rette mich, dein Kind, von dem bös Gesind. 6 Jesu, siehe drein, das dein Geist allein nun regier mein ganzes Leben, gern mit dir in Tod zu gegen, weil die Zeit vergeht und nichts drin besteht. 7 Jesu, du, das Wort, bleibest fort und fort, durch dich ist alles geschaffen, was Himmel und Erd umfassen, alles wird vergehn, du bleib'st feste stehn. 8 Ach! gib mir Genad, daß ich deinen Pfad, mit Verlängnung meiner gehe, und allein in dir bestehe, schenk mir die Genad, daß es mir gerath. 9 Ach! ich schäme mich, wann ich denk an dich, wie du hast für mich gerungen, und Welt Teufel, Tod bezwungen, ich muß schämen mich, wann ich denk an dich. 10 Weil ich offt so kalt, als ein Wild im Wald, laufe in dem Weltgetümmel, hab mein Wandel nicht im Himmel, das mach mir dan bang, so offt ich denck d'ran. 11 Jesu, ich bitt drum, komme wiederum, zeug im Geist mir deine Wunden, da ich ehmal Heil in funden, komm doch wiederum, Jesu, ich bitt drum. 12 Ach! mach mich in eil, durch dein Liebes-Pfeil, wieder recht wund in dem Herzen, auf daß ich recht fühl die Schmerzen, die dein Liebes-Pfeil, mir gemacht in eil. 13 O Herr Jesu Christ, fast kein Wunder ist's, das so viele Seelen wanken, und kommen in die Gedanken, wie du selber sprichst, mein Herr kommt noch nicht. 14 Dann du schwiegest still es geh wie es will, daß man in dem Eigenwillen, alles kan im Fleisch vollbringen, weil du schweigest still, geht es wie es will. 15 Gott gib dein Gericht, deinem Sohn der ist, auch ein König auf der Erden, auf daß bald zerbrochen werden, alle Satans List, durch dein recht Gericht. 16 Jesu, rufe doch, aus dem fremden Joch, viele Seelen die dich ehren, Herr du woltest sie bekehren, daß sie kommen noch, aus dem fremden Joch, 17 Herr, es liegt auf dir! rette deine Ehr, liebster König Jesu Christe, es hat ja dein Blut gekostet, ach! drum rett' dein' Ehr, Herr, es liegt auf dir.
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Ists? oder ist mein Geist entzückt?

Author: Ahasverus Fritsch Appears in 7 hymnals Lyrics: 1 Ists? oder ist mein geist entzückt? mein Ange hat jetzt was erblickt, ich seh den Himmel offen, ich sehe Gottes Königs-Thron, zur Rechten Jesum, Gottes Sohn, auf den wir alle hoffen Singet, klinget, spielt auf scharfen Davids-Harfen, jauchzt von Herzen: Jesus stillet allen Schmerzen. 2 Ich seh, Er machte alles neu, die Braut fährt zu Ihm frisch und frey in reiner schöner Seide, die Kleider sind mit Gold durchstickt, der Bräut'gam hat sie selbst geschmückt mit theurem Hals-Geschmeide. Meister, Geister, Cherubinen, Seraphinen wünschen Glücke, Jesus gibt ihr Liebs-Blicke. 3 Der Braut ist nichts als Lust bewust, Gott sieht an ihrer Schönheit Lust, sie glänzet wie die Sonne, man führt sie in den Braut-Pallas, ins Freuden-Haus, zur stolzen Rast, zu ihres Königs Wonne. Klagen, Zagen, sonnen-Hitze, Donner Blitze sind verschwunden Gottes Lamm hat überwunden. 4 Gott hat sie aus dem Strom erfrischt, der Augen Thrönen abgewischet, Gott kömmt, bey ihr zu wohnen; Er will ihr Gott, sie sein Volk seyn, selbst bey ihr gehen aus und ein: wie reichlich kan Gott lohnen. Trauet, schauet Gottes Güte, Gottes Hütte, bey den Kindern, Gott wohnt bey bekehrten Sündern. 5 Wie heilig ist die neue Stadt, die Gott und's Lamm zum Tempel hat, zum Grunde die zwölf Boten; gar nichts gemeines geht hinein, wer greuelt, muß verbannet seyn, sein Theil ist bey den Todten. Reine, feine Edelsteine sind gemeine, ihr Licht flimmert, wie ein heller Jaspis schimmert. 6 Die Stadt darf keiner Sonnen nicht, nicht unsers Mondes blasses Licht, das Namm ist ihre Sonne, ihr leuchtet Gottes Herrlichkeit, die Heiden wandeln weit und breit bey dieses Lichtes Wonne. Ihre Thüre, ihre Pforte dieser Orte stehet offen, weil ein ew'ger Tag zu hoffen. 7 Von Gottes Stule quillt ein Fluß, der mitten auf der Gasse muß das Holz des Lebens wässern! die Frucht, die der Baum zwölffach trägt, und jedes Blätgen, das wer hegt, soll die Gesundheit bessern. Schlechte Knecthe, Herren Fürsten, Kaiser dürsten nach der Quelle, sie flueßt recht Crystallen-helle. 8 Wie herrlich ist die neue Welt, die Gott den Frommen vorbehält! kein Mensch kan sie erwerben. O Jesu, Herr der Herrlichkeit! du hast die Stadt auch mir bereit, hilf mir sie auch ererben. Weise, preise ihre Kräfte, ihr Geschäfte mir Eleuden, laß mich auf den Anblick enden.

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