1 Ach! was hat dich doch bewogen,
Von des hohen himmels-saal?
Was hat dich herabgezogen,
In dis tiese jammerthal?
Jesu, meine freud und wonn,
Meines herzens werthe kron.
2 Deine grosse menschenliebe,
Welche unaussprechlich ist,
Und die mehr als vatertriebe,
Machten, daß du kommen bist;
Jesu, meine freud und wonn,
Meines herzens werthe kron
3 Du bist uns von Gott erkohren,
Gleich wie wir, ein menschen-kind,
Du bist ohne schuld geboren,
Hast bezahlt für uns're sünd:
Jesu, meine freud und wonn,
Meines herzens werthe kron
4 Du hast dich aus lieb ergeben,
Für uns in den bittern tob,
Dadurch wiederbracht das leben
Und versöhnet uns mit Gott:
Jesu, meine freud und wonn,
Meines herzens werthe kron
5 Hilf, daß mir dis recht bedenken,
Schenke herzens redlichkeit,
Dir zum opfer uns zu schenken,
Ja die ganzen lebenszeit:
Jesu, meine freud und wonn,
Meines herzens werthe kron
6 Bis mir dich dereinst dort oben,
In des hohen himmelthron,
Werden ohn aufhören loben,
In der engle sussen thon:
Jesu, meine freud und wonn,
Meines herzens werthe kron
Text Information | |
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First Line: | Ach! was hat dich doch bewogen |
Language: | German |
Publication Date: | 1826 |
Topic: | Von der Zukunst Christi ins Fleisch; Advent |
Notes: | Now Public Domain. Mel. Gott des himmels und |